SAS9 Performance unter z/OS
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sasCommunity Forum : German SAS Mainframe Community : SAS9 Performance unter z/OSBy EurynomeCC on Tue Aug 28, 2007 5:05 am
Hallo,
bei uns im Unternehmen läuft die Sas 9 BI Architektur unter z/OS (mittlweile 1.8) und wir kämpfen mit großen Performance-Problemen. Die Olap-Server verbrauchen ziemlich viele Ressourcen (CPU-Verbrauch, EXCP), doch die Antwortzeiten sind relativ bescheiden. Alle bisher ausprobierten Tuningmaßnahmen (diverse Cache-Einstellungen und anderen Optionen) haben nichts gebracht. Alle bei SAS beschriebenen Performance-Maßnahmen waren ebenfalls erfolglos
Gibt es hier jemanden, der ebenfalls Erfahrungen mit der Architektur unter z/OS gemacht hat ?
Gruß,
Ulrich Büscher
Itergo Informationstechnologie GmbH
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By Frankbaumgart on Wed Sep 05, 2007 10:12 am
Hallo,
ja, wir haben diese Erfahrung beim "Proof of Concept" bei der OLAP V9 auch gemacht. (z/OS (ZFS)) Wir betreiben auch wegen dieses langsamen Verhaltens die OLAP Komponenten Hostseitig immer noch im V8 verhalten als MDDBs keine CUBEs. Wenn sie in der V8 mit Skeleton MDDB's gearbeitet haben, verstaerkt sich dieser Effekt noch. Ich weiss das diese Bemerkung ihnen wenig weiterhilft, aber an einer Loesungsvorschlag seitens SAS waere ich auch interessiert.
Frank Baumgart, UniCredit Group
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By HaraldSeifert on Thu Sep 06, 2007 4:32 am
Hallo, bei HUK-COBURG läuft der OLAP Server auf z/OS performant und schneller als MDDB unter SAS 8. Die Implementierung sieht grob wie folgt aus:
(1) DASD Layout:
OLAP zFSe mit Standard-mässig 4 Data-Partitionen, 1 Index-Partition, 1 Metadaten-Partition, 1 Work-Partition Jedes ZFS ist multivolume auf separaten Plattenumgebung gelegt (also am Anfang 6 Stück).
(2) Cube Layout:
Die Anzahl der Dimensionen pro Cube ist maximal drei und innerhalb einer Dimension gibt es bis zu 4 Ausprägungen (also z.B. Dimension DateTime mit Jahr Monat Tag Stunde ). Alle Aggregat-Ausprägungen werden erzeugt. Es gibt keinen Durchgriff auf den N-Way Bestand; da wir prinzipiell aus eine Base-Table laden.
(3) Non-Leaf-Member
Um Situationen, die aus dem "Non-Leave-Member"-Konzept herrrühren, besser abzufackeln (hier gab es initial Performance Probleme), ist zusätzlich eine Dummy Dimension definiert mit genau einem Wert z.B. Dummy='X'. Dieser wird vorher in der Basetable künstlich erzeugt. Der Trick ist nun folgender: Die DUmmy Dimension wird allen Aggregaten beigefügt, aber nie angezeigt. Dies blenden wir über die Information Maps aus. Somit kann kein Drill ins "Nichts" passieren.
(4) Caching:
Die Cache-Optionen blieben bei uns ohne Wirkung. SAS traf hierzu die lapidare Aussage: Funktioniert erst unter 9.2 .
(5) SAS :
Vielleicht sollte sich hier auch einmal ein SAS OLAP Experte zum Thema äussern.
Mit freundlichen Grüssen
Harald Seifert
HUK-COBURG
Abt-IB : System Service Produkte
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By EurynomeCC on Tue Sep 18, 2007 5:35 am
Vielen Dank für die Antworten, ich dachte schon, ich wäre allein in diesem Forum ;-)
Leider ist die Komplexität der Cubes bei uns wesentlich größer und das zugrundeliegende Datenvolumen ist auch sehr hoch (bis jetzt hat die größte Faktentabelle knapp 70 Mio. Sätze). Trotzdem hoffe ich weiterhin auf eine akzeptable Performance, auch vor Sas 9.2 ...
Gruß,
Ulrich Büscher
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By HeinoRust on Mon Oct 22, 2007 3:13 am
Die Performance von SAS 9 OLAP ist nach unseren Erfahrungen auf z/OS durchweg besser als mit SAS 8 OLAP und führt auch zu einem geringeren CPU-Verbrauch pro Request. Mit dem Base Hotfix Bundle E9BX02 wird der CPU-Verbrauch nochmals gesenkt und die Anzahl der EXCPs verringert. Wir empfehlen daher, dieses Hotfix Bundle unter z/OS mit OLAP einzusetzen.
Darüberhinaus prüfen wir ob wir mit Hilfe eines olapspezifischen Hotfixes für SAS 9.1.3 den CPU-Verbrauch noch weiter verringern können.
Mit freundlichen Grüssen,
Heino Rust
Systemarchitekt
Competence Center Enterprise Intelligence.
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